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Literatur

Literatur am Küchentisch

Buchbesprechungen mit Sabine Vitten

Mittwoch, 04.07., 01.08., 05.09. 2018, 10.00 -11.30 Uhr

Unter dem Titel „Literatur am Küchentisch“ lädt Sabine Vitten zu einem Literaturtreff für Leseratten und Bücherwürmer ein. Diese Veranstaltung bietet die Möglichkeit zur offenen Diskussion über gelesene Bücher, ein reger Austausch ist ausdrücklich erwünscht.

Eine Umlage wird nicht erhoben, aber eine Spende für das Weiße Häuschen wird gerne angenommen.

Anmeldung und Infos:

Sabine Vitten, 02835-5158 oder sabine.vitten@onlinehome.de

 

 

 

Buchtipp von Sabine Vitten

Mariana Leky Was man von hier aus sehen kann

Der Roman von Marina Leky spielt in einem kleinen Dorf im Westerwald. Die Ich-Erzählerin Luise wächst bei ihrer Oma Selma auf, da ihre Eltern damit beschäftigt sind, unglücklich verheiratet zu sein.

Selma ist aber auch so etwas wie die Dorfälteste, auf die alle hören und Rat suchen.

Luises bester Freund Martin findet ebenfalls bei Selma Zuflucht vor seinem gewalttätigen Vater. Der Optiker kommt regelmäßig zu ihr, weil er in Selma verliebt ist - jeder im Dorf weiß es. Auch Selma weiß es, ist aber froh, dass der Optiker sich nicht traut, es zu sagen. Zu den skurrilen Bewohnern des Dorfes gesellen sich außerdem die abergläubische Elsbeth und die schlecht gelaunte Marlies, die im Haus ihrer verstorbenen Tante lebt.

Alles Figuren, die sich trotz allen Unbills rühren umeinander kümmern, denn das Unglück macht auch in einem kleinen Dorf im Westerwald nicht halt.

Selma kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Keiner weiß allerdings, wen es treffen wird. Marina Leky erzählt, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen und was sie bereuen, wenn sie dem Tod noch einmal davongekommen sind.

Leky begleitet ihre Figuren über mehrere Jahrzehnte und arbeitet mit Rückblicken und Zeitsprüngen. Im ersten Teil ist Icherzählerin Luise zehn Jahre alt, im zweiten Anfang zwanzig und im letzten Teil um die dreißig. Politische oder historische Ereignisse spielen keine Rolle. Das seltsame Dorf ohne Namen scheint von der Außenwelt abgeschnitten zu sein. Auch seine Bewohner, bis auf Luises Vater, verlassen das Dorf nicht, wenn es nicht unbedingt sein muss.

Leky behandelt in ihrem Roman große Themen wie Freundschaft und Liebe, Gewohnheit und Veränderung, Leben und Tod. Lesenwert ist es aber vor allem wegen der tollen Sprache. Die Autorin ist eine begnadete Erzählerin und man folgt ihr gerne in diesen Kosmos schräger Typen und ungewöhnlicher Biografien.

 

 

Buchecke(r)

„Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.“ (arab. Sprichwort)

Forum für Lesehungrige

Sabine Vitten lädt ein zur Buchecke(r) im Weißen Häuschen.

Termine folgen.

 

Die Buchecke(r), benannt nach der imposanten Buche im Garten des Häuschens, lädt ein zu einem Literatur-Treff für Leseratten und Bücherwürmer. Eine Umlage wird nicht erhoben, aber eine Spende für das Weiße Häuschen wird gerne angenommen.

Eine Umlage wird nicht erhoben, aber eine Spende für das Weiße Häuschen wird gerne angenommen.

Infos und Anmeldung: Sabine Vitten 02835 5158 / sabine.vitten@onlinehome.de

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Programm Juli - September 2018 (pdf, zum Öffnen bitte das Bild anklicken!)

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Ilse Klein: Weißes Häuschen in Issum

 

 

Hinweis des Landschaftsverbandes Rheinland auf das Weiße Häuschen in Issum

 

Mittwoch, 04.07.2018,  10.00 - 11.30 Uhr: Literatur am Küchentisch

Buchbesprechungen mit Sabine Vitten

 

Buchtipp von Sabine Vitten:

Mariana Leky "Was man von hier aus sehen kann"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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