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Issum, Mai 2019

Michael CuypersMichael Cuypers

Ein halbes Jahr habe ich jetzt gebraucht, um einigermaßen zu begreifen, dass sich seit dem 14. Oktober 2018 mein Leben plötzlich anders dreht, als in den Jahren zuvor.

Mein Mann Michael Cuypers, mit dem ich 43 Jahre ein Paar und 38 Jahre verheiratet war, verstarb nach plötzlicher kurzer, aber chancenloser Krankheit. Meine Töchter Lina und Inga und ich durften ihn in den letzten drei Tagen rund um die Uhr begleiten und ihm beistehen. Auch seine Geschwister waren stets in seiner Nähe. So schwer es auch war, so dankbar sind wir dafür.

Michael hat in allen Kreisen seines Schaffens, besonders in seiner Familie und in seiner Schule, eine riesige Lücke hinterlassen, die schwer zu schließen sein wird. Der Radius seiner Aktivitäten und seines Einflusses auf andere Menschen wurde uns erst nach und nach richtig bewusst. Michael war stets nach vorne gerichtet, zuversichtlich und packte gerne die Dinge gestaltend und positiv an. Er war voller Lebensfreude und genoss es besonders, mit seiner Musik Fröhlichkeit und Begeisterung bei anderen zu verbreiten. Zaudern und Zweifeln kannte er nicht, umso erschreckender und unwahrscheinlicher erschien uns seine Krankheit.

Auch unser gemeinsames Projekt „Das Weiße Häuschen“, das er im Hintergrund durch Buchhaltung und Websitegestaltung, Pressearbeit und Beratung, Kochen und Backen sowie im Vordergrund mit seinen beliebten Oldie-Abenden mittrug und unterstützte, lag Michael sehr am Herzen. Wir wollten uns ein gemeinsames Zukunftsprojekt für unsere Rentnerjahre damit verwirklichen. Aber Gott fügt, während wir Pläne machen…

Es ist schwer, überall auf seine Spuren zu stoßen und doch zu wissen, dass eben kein irdisches Wiedersehen möglich ist. 

Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen Freunden des Weißen Häuschens bedanken, dass sie „unsere“ Idee so gut unterstützt und uns über Michaels Tod hinaus treu geblieben sind. Was die Zukunft bringt, wird sich zeigen. Ich bin davon überzeugt, dass er uns weiter begleiten und sich über jeden Besucher freuen wird.

Mechtilde Cuypers